Die Einnistung des Embryos in die Gebärmutter-
schleimhaut ist ein komplexer Prozess, der von einer ganzen Reihe an Faktoren gesteuert wird. Dazu zählen Signalmoleküle, die von der Gebärmutter produziert werden, aber auch Botenstoffe, welche der Embryo freisetzt, um die Gebärmutter auf die Implantation vorzubereiten. Ein zentraler Signalstoff des Embryos, ist das humane Choriongonadotropin (hCG).
Bei einer Kinderwunschbehandlung wächst der Embryo in einer Kulturschale heran. Daher ist nach dem Transfer, die Zeitspanne, in welcher der Embryo die Gebärmutterschleimhaut für eine Einnistung vorbereiten kann, verkürzt (→ Details zum gesamten Behandlungsablauf).
Möglichkeiten zu finden, wie der Implantationsprozess effektiv unterstützt werden kann, ist immer wieder Gegenstand von wissenschaftlichen Studien. Dabei wird u.a. der Frage nachgegangen, ob in IVF-Zyklen mittels Verabreichung von hCG beim Transfer, höhere Chancen auf eine Einnistung des Embryos bestehen.